Kommunales Konfliktmanagment (KoKoMa)

Das „Kommunale Konfliktmanagement“ wird von zwei Prozessbegleiter:innen durchgeführt und findet im Zeitraum September 2022 bis voraussichtlich Ende 2023 statt. Josephine Glöckner ist die lokale Prozessbegleiterin in Schwerin, Ingmar Dette vom Sozialpädagogischen Institut (SPI) in Berlin ist ihr Tandempartner. Das Projekt wird über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert. An dem Projekt nehmen bundesweit noch zwölf weitere Kommunen teil. In Schwerin arbeiten der Schweriner Jugendring als freier Träger und die Fachstelle Integration als federführendes Amt der Partnerschaft für Demokratie (PfD) im Projekt zusammen.
Kommunales Konfliktmanagement beruht auf dem Ansatz, auftretende Konflikte auf lokaler Ebene zu bearbeiten. Dabei wird ein Konflikt nicht ausschließlich als Problem, sondern Hinweis auf Missstände und die Möglichkeit diese zu beheben verstanden. Ein Konflikt ist dabei meistens nicht ein einzelnes Problem. Vielmehr sind viele verschiedene Akteur:innen betroffen.
In Hinblick auf die Stadt Schwerin beschäftigt sich das Projekt mit den Konflikten um die Wahrnehmung und Ansprüche an öffentliche Räume.
Um eine nachhaltige Struktur zu garantieren, werden Betroffene von Anfang an miteinbezogen. So sollen Lösungsansätze gefunden werden, die den Bedarfen der Beteiligten entsprechen.
Weitere Informationen finden sich bei der Stiftung SPI hier oder über Demokratie leben! hier.

Sie haben Fragen oder möchten Kontakt aufnehmen? Dann melden Sie sich bei Fr. Glöckner unter kokoma@schwerinerjugendring.de.