Arbeit der KuF

Die Koordinierungs- und Fachstelle der PfD Schwerin

Die KuF der PfD Schwerin ist die zentrale Anlaufstelle für Interessierte. Sie bietet Beratung zu Projektideen, Antragstellung und begleitet die Umsetzung und bündelt vorhandenes Know-how. 

Neben der Unterstützung externer Projekte setzt die KuF auch eigene Initiativen um, wie die jährliche Demokratiekonferenz, die den Dialog zu gesellschaftlichen Themen fördert.

Einige unserer eigenen Projekte stellen wir auf dieser Seite vor.

GESCHICHTEN FÜR ALLE

AUF GUTE NACHBARSCHAFT

WIE GEHT'S?

MAKE IT COUNT

Die KuF steht als Anlaufstelle für alle zur Verfügung, die kulturelle oder kreative Projekte verwirklichen möchten. Neben der Unterstützung externer Projekte organisiert die KuF eigene Initiativen wie die jährliche Demokratiekonferenz, Informationsveranstaltungen, Begegnungsformate und Kampagnen.

Die Ausrichtung, Planung und Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bündnis, dem federführenden Amt und dem BAFzA, um eine gemeinsame strategische Ausrichtung sicherzustellen und sinnvolle Angebote zu entwickeln, die den Zielen des Programms entsprechen.

Geschichten für alle: eine Vorlese-Reihe voller Vielfalt | 2026

Im Jahr 2026 findet in Schwerin die Vorlesereihe „Geschichten für alle“ statt. Mit vielfältigen Kinderbüchern, gemeinsamen Vorlesemomenten und kreativen Angeboten laden wir Kinder und Familien dazu ein, Geschichten zu entdecken, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die ausgewählten Bücher beschäftigen sich mit Themen wie Vielfalt, Toleranz, Zusammenhalt, Respekt und Demokratie. Geschichten eröffnen neue Blickwinkel, fördern Empathie und zeigen, wie wichtig ein offenes und wertschätzendes Miteinander ist.

Die Vorlesereihe wird durch Ehrenamtliche und engagierte Partner unterstützt und schafft Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben.

Auf gute Nachbarschaft: Dialog-Reihe in der Petrusgemeinde | 2026​

Mit der Dialogreihe „Auf gute Nachbarschaft“ schaffen wir Räume für offene Gespräche, Begegnung und gegenseitiges Zuhören. Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven kommen zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und auch Unterschiede besser zu verstehen.

In entspannter Atmosphäre werden neue Formen des Dialogs erprobt. Dabei geht es darum, eine gemeinsame Sprache über unterschiedliche Sichtweisen hinweg zu finden, einander aufmerksam zuzuhören und die Vielfalt in unserer Stadtgesellschaft wertzuschätzen. Die mehrsprachigen Gesprächsrunden ermöglichen es möglichst vielen Menschen, sich einzubringen.

Die Dialogreihe knüpft an bestehende Austauschformate der PfD an und wird durch moderierte Gespräche, gemeinsames Essen und persönliche Begegnungen geprägt. Ziel ist es, Dialogkultur zu stärken und einen Beitrag zu einem offenen, respektvollen und solidarischen Miteinander zu leisten.

Wie geht's? Schwerin im Demokratie-Check | 2026​

Wir haben das Sozialforschungsinstitut ROSIS e. V. mit der Erstellung einer Situations- und Ressourcenanalyse für Schwerin beauftragt. Ziel war es, aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Stärken der Stadtgesellschaft sowie der lokalen Demokratiearbeit sichtbar zu machen.

Die Analyse bietet eine Grundlage, um bestehende Ressourcen zu erkennen, Handlungsbedarfe zu benennen und die weitere Arbeit gemeinsam mit Akteur aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft weiterzuentwickeln.

Die Ergebnisse wurden vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Der Austausch verschiedener Perspektiven zeigt: Eine lebendige Demokratie entsteht durch Beteiligung, Zusammenarbeit und gemeinsames Engagement.

Hier geht’s zum gesamten Bericht.

Miteinander im Gespräch | 2025

Die Dialogreihe „Miteinander im Gespräch“ im Internationales Haus Schwerin hat unter der Moderation von Uta Loheit einen offenen und geschützten Raum für dialogische Begegnungen geschaffen. Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Einüben einer dialogischen Haltung: bewusstes Zuhören, das Teilen eigener Gedanken und das respektvolle Verbinden unterschiedlicher Perspektiven. Ausgangspunkt der Reihe waren Themen wie „Teilhabe am guten Leben für alle“ und „Einheit in Vielfalt in Schwerin“.

Die Reihe aus dem Jahr 2025 hat gezeigt, wie wertvoll Räume sind, in denen unterschiedliche Erfahrungen sichtbar werden und echtes Zuhören möglich ist. Sie hat damit einen Beitrag zur Stärkung demokratischer Dialogkultur und des gesellschaftlichen Miteinanders in Schwerin geleistet.

Kampagne #makeitcount zur Bundestagswahl | 2025

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 haben wir die Kampagne unter dem Motto „#makeitcount – Deine Stimme, unsere Zukunft“ gestartet. Damit wollten wir verdeutlichen: Wählen heißt Verantwortung übernehmen – für ein demokratisches Miteinander, für Vielfalt und für eine solidarische Gesellschaft. Jede Stimme zählt. Und jede Wahl ist eine Entscheidung über die Zukunft, die wir gemeinsam gestalten wollen.

Jugendkreativwettbewerb "Demokratie in Bildern" | 2025

Was bewegt junge Menschen in einer Demokratie? Mit dem Kreativwettbewerb „Demokratie in Bildern“ erhielten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, ihre Gedanken, Wünsche und Perspektiven künstlerisch sichtbar zu machen.

Über 100 Beiträge sind entstanden und wurden zu einer gemeinsamen Collage zusammengeführt. Aus dem entstandenen Gesamtwerk wurden verschiedene Druckprodukte wie Postkarten, Poster und Banner entwickelt. Diese wurden im Rahmen der Eröffnung der Interkulturellen Woche am Pfaffenteich feierlich an beteiligte Einrichtungen und Institutionen übergeben.

Das Projekt zeigt, wie vielfältig junge Menschen Demokratie wahrnehmen und welche Ideen sie für ein gutes Miteinander haben. Es entstand in Zusammenarbeit der Partnerschaft für Demokratie Schwerin und der Jugendbeteiligungsmoderation Schwerin.

Demokratiekonferenzen in Schwerin

Die Demokratiekonferenzen in Schwerin finden seit 2021 jährlich statt und fördern den Dialog über zentrale gesellschaftliche und demokratische Themen. Sie bringen Bürger:innen, Expert:innen und Akteur:innen aus verschiedenen Bereichen zusammen, um aktuelle Herausforderungen der Demokratie zu diskutieren und Lösungsansätze zu entwickeln.  Die Konferenzen bieten Raum für Austausch, Zusammenarbeit und die Stärkung des demokratischen Bewusstseins in der Region. Zudem werden durch Workshops und Podiumsdiskussionen wichtige Impulse für eine aktive und zukunftsfähige Demokratie gesetzt.
 
Jede Konferenz steht unter einem spezifischen Motto, das die thematischen Schwerpunkte der Veranstaltung bestimmt. Hier findet ihr einen Überblick über die Themen der vergangenen Demokratiekonferenzen!

Resonanzträume

Die Demokratiekonferenz 2025 fand erneut als Veranstaltungsreihe statt. Mit drei Veranstaltungen schuf die Partnerschaft für Demokratie Schwerin Räume für Begegnung, Austausch und die kreative Auseinandersetzung mit demokratischen Themen. „COSMO: Licht & Liebe“ brachte im Rahmen der Interkulturellen Woche Musik, Kunst und Kulinarik auf den Berliner Platz und feierte die Vielfalt der Stadt. Der Workshop „Wurzeln & Wege: Geschichten, die verbinden“ lud Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten zu einem persönlichen Dialog über Identität, Zugehörigkeit und Zusammenhalt ein. Mit „Frauen & Flucht: Die Balkanroute“ rückten die Graphic Novel der syrischen Künstlerin Reem Helou sowie Lesung, Ausstellung und Podiumsgespräch weibliche Perspektiven auf Flucht, Ankommen und Neubeginn in den Mittelpunkt. So machte die Reihe Demokratie durch Kultur, Begegnung und Beteiligung auf vielfältige Weise erlebbar.

Foto „COSMO: Licht & Liebe“: echtes.leben.fotografie – Maren Jakobi.

Demokratie-Trip-lette

Die Demokratiekonferenz 2024 fand erstmals als Veranstaltungsreihe statt. Mit drei besonderen Formaten an ungewöhnlichen Orten wurden unterschiedliche Zielgruppen eingeladen, Demokratie auf kreative und partizipative Weise zu erleben. Den Auftakt bildete die Bootsfahrt „Demokratie in (un)sicheren Gewässern“, die engagierte Schweriner im Vorfeld der Kommunal- und Europawahlen miteinander vernetzte und den Austausch über Resilienz und demokratischen Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellte. Unter dem Titel „Demokratie on the Road“ eröffnete eine Lyrikfahrt durch Schwerin mit Texten (post-)migrantischer, ostdeutscher, feministischer und jüdischer Autor neue Perspektiven auf die deutsche Einheit. Im Rahmen von „Democratic Memories“ entstand gemeinsam mit der Schweriner Illustratorin Karen Obenauf das Magazin „Zustandsübergänge – Erinnerungen an 1989“, das veschiedene Erinnerungen an die Zeit vor und nach dem Mauerfall künstlerisch sichtbar macht und zum Dialog über Vergangenheit, Gegenwart und Demokratie anregt.

In & Exklusiv

Die Demokratiekonferenz 2023 fand am 15.09. zum Internationalen Tag der Demokratie in der M*Halle statt und setzte ein Zeichen für ein tolerantes Zusammenleben. Unter dem Motto „Räume und Zugänge“ bot die 3. Demokratiekonferenz ein vielfältiges, junges und progressives Programm. Organisiert von der PfD und dem Kommunalen Konfliktmanagement in Kooperation mit dem Mecklenburgischen Staatstheater, behandelte die Veranstaltung die Fragen nach den Grenzen und Möglichkeiten öffentlicher Räume sowie deren Zugänglichkeit.

Eröffnet wurde die Konferenz von Staatsministerin Reem Alabali-Radovan, gefolgt von Vorträgen, Gesprächen und Workshops. Im Mittelpunkt standen Themen wie Teilhabe, Repräsentation und die Gestaltung von offenen, zugänglichen Räumen.

Smart&Stabil

Die Demokratiekonferenz in Schwerin 2022 mit dem Titel „Smart&Stabil- Wer versteht die Jugend?“ behandelte die politische Beteiligung junger Menschen und den Generationenkonflikt in einer älter werdenden Gesellschaft. Die Veranstaltung im Wichernsaal bot Podiumsdiskussionen, Filme, eine Kunstausstellung und eine Performance.

In verschiedenen Panels wurden Themen wie soziale Ungleichheit, Diskriminierung und die Zukunft der Jugend in Schwerin diskutiert. Zudem wurden Projekte wie „Demo:create“ sowie ein Kurzfilm zum Thema Klimawandel präsentiert. Den Abschluss bildete eine Performance, die sich mit queeren Themen auseinandersetzte.

Wir sind Schwerin

Die erste Demokratiekonferenz in Schwerin eröffnete offiziell das Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Die Veranstaltung bot einen ersten Einblick in die Akteur:innenlandschaft von demokratiebildenden Initiativen und Projekten. Interessierte konnten mehr über die Möglichkeiten der Partnerschaft für Demokratie erfahren. Das abwechslungsreiche Programm richtete sich an Fachpublikum, Multiplikator:innen aus der Jugend(sozial)arbeit und Schule sowie an alle weiteren Interessierten. Ziel war es, den Austausch zu fördern und die verschiedenen Ansätze zur Stärkung der Demokratie in der Region vorzustellen.

Gemeinsam für Demokratie: Unsere Highlights der letzten Jahre

Ausgewählte Höhepunkte der Arbeit der PfD seit 2021 in Schwerin!

InEcht? Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen I 2025

Die mobile Ausstellung „In Echt?“ lud Besucher:innen ein, sich auf eine persönliche Begegnung mit der Geschichte des Holocaust einzulassen. Mithilfe moderner digitaler Technologien wurden virtuelle Gespräche mit Holocaust-Überlebenden ermöglicht, die ihre Erinnerungen und Erfahrungen lebendig weitergaben. Begleitende Workshops vertieften die Auseinandersetzung und regten zum Nachdenken über Erinnerung, Menschlichkeit und Verantwortung an. Gerade angesichts der immer kleiner werdenden Zahl von Zeitzeug:innen leistete das Projekt einen wichtigen Beitrag, ihre Stimmen für kommende Generationen hörbar zu halten.

„In Echt?“ ist ein Projekt des Brandenburgmuseums und wurde in Schwerin von der PfD in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum umgesetzt.

Demokratie gestalten I 2024

Die Grafikerin Melek Dindar hat im Rahmen ihrer Bachelorarbeit das Unisex-Maskottchen „Peterherzchen*“ für die Kollektion „Das gehört sich nicht“ entworfen. Mit einer positiven Neuinterpretation des Satzes wird gegen Hass, Hetze und Ausgrenzung ein Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt gesetzt. In der M*Halle konnten Besucher:innen Postkarten, Plakate und T-Shirts im demokratischen Schwerin-Design erhalten. Die Aktion fand in Kooperation mit dem Mecklenburgischen Staatstheater statt.

* Abgeleitet vom „Petermännchen“; mehr Infos hier.

Erinnerungen an 1989 –
eine illustrative Auseinandersetzung I 2024

Für ein Projekt zur Deutschen Einheitsfeier 2024 in Schwerin suchte die Illustratorin Karen Obenauf Erinnerungen rund um 1989 und den Mauerfall. Daraus entstanden illustrierte Geschichten in Form einer Ausstellung und eines Magazins. 

Friede, Freude, Einheitskuchen I 2024

Im Rahmen der Einheitsfeier in Schwerin 2024 erarbeiteten die Illustratorinnen von POPPY field Exponate für die Ausstellung „Friede, Freude, Einheitskuchen“.

In Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Schwerin.

Kampagne "Mein Herz für Demokratie" I 2024

Im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne „Mein Herz für Demokratie“ entstanden Sticker, Poster und weitere Materialien, die in und um Schwerin verteilt wurden. Sie richtete sich an alle Schweriner:innen und sollte das Bewusstsein für demokratische Werte stärken und zu einer offenen, toleranten Zukunft anregen.

ToleranzRäume I 2023

Im Mai 2023 war die interaktive Wanderausstellung ToleranzRäume am Pfaffenteich in Schwerin zu sehen. Initiiert von der Partnerschaft für Demokratie Schwerin, thematisierte die Ausstellung Toleranz, Vielfalt und ihre Grenzen – sowohl historisch als auch im Alltag. Begleitend gab es Führungen, Lesungen und Performances. Ziel war es, Respekt und gegenseitiges Verständnis in der Stadtgesellschaft zu fördern.

Kommunales Konfliktmanagment (KoKoMa)

Diese Initiative, die von 2022 bis 2024 lief, zielte darauf ab, Konflikte in Kommunen – also Städten und Gemeinden – zu erkennen, zu verstehen und konstruktiv zu lösen. In Schwerin fokussierte sich das KokoMa auf Konflikte, die sich rund um die Wahrnehmung und die Ansprüche an öffentliche Räume drehten. Öffentliche Räume sind Bereiche, die von allen Bürger:innen genutzt werden können, wie Parks, Plätze oder Straßen. Unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse können zu Spannungen und Konflikten führen.

Das KokoMa setzte dabei auf einen inklusiven Ansatz, indem es die betroffenen Menschen und Gruppen von Anfang an in den Prozess einbezog. So sollten Lösungen gefunden werden, die den Bedürfnissen der verschiedenen Beteiligten gerecht wurden. Die Idee war, langfristige und nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die den sozialen Zusammenhalt in Schwerin stärken.

Die Prozessbegleiter:innen – Josephine Glöckner in Schwerin und Ingmar Dette in Berlin – unterstützten die betroffenen Gruppen dabei, ihre Konflikte zu benennen und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten.

Informationsbanner KoKoMa

Einige Orte in den Stadtteilen Neu Zippendorf und Mueßer Holz sind davon geprägt, dass Bauvorhaben nur verzögert vorankommen oder Brachflächen schon über längere Zeiträume bestehen. Diese Flächen laden nicht nur zu Vandalismus ein, sondern sind auch Symbolbild für die teilweise erschwerten Bedingungen, die Stadtteile langfristig aufzuwerten.

Um eine direkte Kommunikation mit den Anwohnenden zu ermöglichen und gleichzeitig eine Wertschätzung der oft freiwillig geleisteten Arbeit wurden Banner erarbeitet, die an den Orten Kiosk am Fernsehturm, Brache Berliner Platz, Keplerplatz, Jobcenter und Alte Parteischule angebracht werden.

Stadt durch andere Augen

Das Projekt „Stadt durch andere Augen“ bot eine Stadtteiltour durch den Stadtteil Dreesch in Schwerin, die darauf abzielte, den Stadtteil aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Im Gegensatz zu den bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Residenzensemble ging es hier darum, die Vielfalt und Vielstimmigkeit des Dreesch zu zeigen, der als einwohner:innenstärkster Stadtteil Schwerins eine besondere kulturelle und soziale Dynamik aufweist.

Die Tour konzentrierte sich auf die unterschiedlichen Kulturen, Sprachen, Biografien und Generationen, die im Dreesch leben. Sie wollte das Bewusstsein für die kulturelle Vielfalt und die oft übersehene Geschichte und Bedeutung dieses Stadtteils schärfen. Die Stadtteiltour zeigte, dass Schwerin mehr ist als nur sein Schloss und historische Bauten – sie stellte die Perspektive der Bewohner:innen und ihre Lebensrealitäten in den Mittelpunkt.

Das Projekt beinhaltete einen Audiowalk, der online heruntergeladen werden konnte, sowie Stadtpläne, die an verschiedenen Orten kostenfrei zur Verfügung standen. Die Audiodateien wurden öffentlich präsentiert und boten so einen interaktiven Zugang zur Geschichte und Vielfalt des Stadtteils. Das Ziel war es, den Dreesch als wichtigen Teil Schwerins hervorzuheben und gleichzeitig die Mehrdimensionalität der Stadt und ihrer Bewohner:innen zu zeigen.

Beteiligt waren Marie Pooth, Marius Zoschke (Reclaim) und Josephine Glöckner (KoKoMa). Die Audiodateien können hier heruntergeladen werden.

Qualifizierung Kommunales Konfliktmanagement

Ein Bestandteil des Projektes Kokoma war die Qualifizierungsreihe für interessierte Multiplikator:innen in Verwaltung und Zivilgesellschaft, um als Netzwerk von Konfliktmanager:innen in Schwerin in Zukunft gemeinsam konfliktiven Herausforderungen begegnen zu können.

Die Qualifizierung bestand aus fünf Modulen, die den Teilnehmenden wichtige Fähigkeiten im Bereich Konfliktmanagement vermittelte. Die Qualifizierung vermittelte grundlegende Konflikttheorien, förderte ein diskriminierungssensibles Verständnis und trainierte den Umgang mit Vorurteilen. Sie umfasste Methoden der Konfliktmoderation und Deeskalation sowie beratungsorientierte Ansätze für eine lösungsorientierte Praxis. Im abschließenden Modul wurde das erlernte Wissen praktisch angewendet.

Flyer_SPI_Qualifizierungsreihe 2023